Juniorwahl am NGO Drucken
Bildungsjournal - Politik

Juniorwahl1Die Schülerinnen und Schüler des 9. – 12. Jahrgangs, die den Politikunterricht besuchen und laut Gesetz noch nicht wahlberechtigt sind, konnten bei der „Juniorwahl“ schon einmal ihre Stimme zur Bundestagswahl abgeben.

Juniorwahl2Vorbereitung im Unterricht

Sie wählten nach ihren Interessen und auf der Grundlage des vorher von den Politiklehrer/-innen gut vermittelten Wissens. Im Politikunterricht waren die Schüler darüber informiert worden, wie man sich bei einer Wahl verhalten muss und wie und wo man wählt. Von einigen Parteien sowie Kandidaten hatten die Schüler vorher noch nie etwas gehört. Parteien wie die AfD oder die PBC waren den meisten noch kein Begriff. Diese Vorbereitung half, damit alles wie bei einer professionellen Wahl vonstattenging.

Juniorwahl3Wie bei der richtigen Bundestagswahl

Die von der NZW und der LzO gesponserte Schülerwahl zur anstehenden Bundestagswahl soll den Schülern einen Einblick in die Politik und das demokratische Wählen gewähren. Denn erst ab ihrem 18. Lebensjahr sind sie ja wahlberechtigt und dürfen wählen gehen. Jetzt konnten sie sich schon mal in das System des Wählens versetzen und ihre Stimmen abgeben. Wie bei der richtigen Bundestagswahl durften die Schüler und Schülerinnen in geheimer Wahl hinter aufgebauten Kabinen ihr Kreuz machen. Hilfsbereite Schüler sowie einige Politiklehrer/-innen kontrollierten das Geschehen, sodass alles reibungslos verlief. Einige Schüler halfen freiwillig noch nach der sechsten Stunde, um die Stimmen auszuzählen.

Juniorwahl4Wahlergebnis am NGO

Letztendlich entschieden sich die meisten jungen Wähler dafür, mit ihrer Erststimme die SPD zu wählen. Die Zweitstimme ging ebenfalls an die SPD. Die Grünen konnten sich über einen jeweiligen zweiten Platz freuen.

Tolles Erlebnis

Für Lehrer sowie Schüler war es ein tolles Ereignis, denn sie konnten schon einmal erleben, wie so ein Wahlprozedere abläuft, und erfahren, was man bzw. wie man es bei einer Wahl macht. Viele der Oberstufenschüler, die keinen Politikkurs belegen und dadurch nicht wahlberechtigt waren, zeigten Interesse an dem Projekt und waren etwas enttäuscht, dass sie nicht mitwählen durften. Und die Lehrer hatten bestimmt ihren Spaß daran, eine solche Wahl einmal selber durchzuführen. (11/22.9.2013)

Nico Flieshardt und Jan Gutzeit sind Schüler der Kl. 9a.