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Hang Loose! Surf-Kurs auf dem Ijsselmeer PDF Drucken
Fahrten - Im Ausland unterwegs

surfDie Stimmung war gut, denn die Schülerinnen und Schüler des Surfkurses und die begleitenden Lehrer, Herr Riesebieter und Frau Henkel, freuten sich auf eine schöne 4-tägige Surffahrt bei gutem Wetter.

Die dreistündige Busfahrt verging wie im Fluge, so dass wir gegen Mittag schon auf dem  Campingplatz der Surfschule „OK Surf“ in Hindeloopen/NL angekommen waren. Dort schlug uns direkt beim Aussteigen ein ziemlich stürmischer Wind entgegen, was einigen ein mulmiges Gefühl bescherte, denn schließlich mussten wir bei diesem Wind ja surfen gehen.

Aber zunächst hatte jeder eine Stunde Zeit, die Bungalows einzurichten und das Gepäck auszuräumen.

Einweisungen

Nachdem wir im Unterricht schon durch Referate bestens auf die Surffahrt vorbereitet worden waren, gab es vor Ort zunächst  noch eine Einweisung in das Material, also wie man das Segel richtig aufbaut und wie man das Rigg am Board befestigt. Anschließend ging es schnell in die bereitgestellten Neoprenanzüge, schließlich wollten alle aufs Wasser!

surf2Da es einige Schüler gab, die vorher noch nie auf einem Surfbrett gestanden hatten, wurden erst einmal einige Balanceübungen ohne Segel gemacht, um ein Gefühl für das Gleichgewicht auf dem Board zu bekommen.


Starker Wind fordert Frustrationstoleranz

Nach einer kurzen Mittagspause wurden dann die Segel hinzugenommen. Durch den relativ starken Wind und die daraus resultierenden Wellen war es vor allem für die Surfanfänger wirklich schwer, sich auf dem Brett zu halten. Während einige schon fuhren, kämpften andere noch einen aussichtslosen Kampf mit den Elementen Wind und Wasser. „Frustrationstoleranz“ oder Zähne zusammenbeißen war hier gefragt, obwohl so manches Schimpfwort im Fallen oder nach dem Auftauchen zu hören war...  Zurück auf dem Campingplatz wurde erst mal heiß geduscht, da es - trotz Neoprenanzug – doch ziemlich frisch im Wasser war.

surf4Abends wurde gemeinschaftlich gegrillt, man konnte Fußball, Volleyball und auch Tennis spielen und sogar ein Trampolin war aufgebaut. Nach einem anstrengenden Tag fielen die Schüler dann erschöpft und mit Vorfreude auf den nächsten Tag ins Bett.

Zu viel Wind?

Am nächsten Morgen war um 10 Uhr Treffen an der Surfschule. Uns wurde mitgeteilt, dass der Wind im Moment zu stark sei, um mit einem Segel auf das Wasser zu gehen. Bei satten 7 Windstärken war an Anfängerunterricht einfach nicht zu denken. Zu unserem Bedauern hieß das also Theorieunterricht: Grundlagen, Sicherheitsvorkehrungen und Windrichtungen.

Auch am Nachmittag flaute der Wind nicht ab und so wurde der Entschluss gefasst, aus der Not eine Tugend zu machen: Der konstante Starkwind hatte an den Sandbänken bis zu 1 Meter hohe Wellen entstehen lassen, die wir nun ohne Segel abreiten wollten. Wir ließen uns natürlich nicht zweimal bitten und stiegen sofort in unsere Neoprenanzüge, um aufs Wasser zu gehen.

surf3Wellenreiten auf dem Ijsselmeer

Beim Wellenreiten schwimmt man weit raus, stellt sich dann auf sein Brett und surft die Welle in Richtung Ufer ab. Das Ijsselmeer war vom Wind aufgepeitscht und die Kraft der Naturgewalten war beeindruckend. Wer eine Welle erwischt hatte (und aufs Brett kam), war überglücklich, während sich andere gegen Wind und Welle wieder hinauskämpfen mussten. Wir hatten sichtlich und hörbar viel Spaß, waren nach 2 Stunden allerdings völlig erschöpft. Trotz des starken Windes war es ein gelungener Tag auf dem Wasser.

Üben, üben, üben

Der Sonntag begann erst um 13 Uhr, denn wie am Vortag war der Wind zunächst noch zu stark, flachte aber stark ab, sodass wir endlich wieder aufs Wasser konnten. Heute musste geübt werden, denn schließlich gab es natürlich Noten auf die Fahrkünste jedes Einzelnen. Bei einigen Schülern lief es schon ziemlich gut, bei anderen eher schleppend, aber dafür hatten wir ja unsere Surflehrer, die uns tatkräftig unterstützten und Tipps gaben.

Abends verabredeten sich die Schüler und die Lehrer, um gemeinsam den wirklich hübschen Ort Hindeloopen zu besichtigen und auf eine gelungene Fahrt anzustoßen. Herr Riesebieter und Frau Henkel gaben dann sogar noch etwas zu trinken aus, denn sie waren sehr erfreut, dass wir so engagiert und mit so viel Spaß jeden Tag auf das Brett gestiegen waren und vollen Einsatz gezeigt hatten.

surf5Geteilte Freude

Am Montag war es nahezu windstill. Vor allem für die Fahranfänger war das eine sehr gute Nachricht, denn durch den schwachen Wind gab es so gut wie keine Wellen, was das Surfen sehr vereinfachte. Aber auch die Fortgeschrittenen hatten ihren Spaß, denn bei gutem Wetter und strahlendem Sonnenschein war es trotz des schwachen Windes ein richtig schöner Surftag. 

surf6Nachdem die Bretter und Segel wieder verstaut und der Neoprenanzug wieder ausgezogen war, absolvierten einige Schüler noch eine theoretische Prüfung und konnten am Ende des Kurses stolz ihren Surfschein in den Händen halten.

Nun war es Zeit, aufzuräumen. Uns blieb noch knapp eine Stunde Zeit, unseren Bungalow so zu hinterlassen, wie wir ihn vorgefunden haben. Drei Stunden später waren wir zurück in Oldenburg - erschöpft und etwas müde, aber glücklich und mit tollen Erfahrungen im Gepäck.

Wir Schüler bedanken uns bei unseren Lehrern, Herrn Riesebieter und Frau Henkel, sowie unseren Surflehrern, Sjors und Holger, für diese wirklich sehr gelungene und spaßige Fahrt. Auch wenn das Wetter einmal nicht gestimmt hat, hatten wir wirklich sehr viel Spaß und hätten auch nichts dagegen gehabt, wenn die Fahrt noch ein paar Tage länger gedauert hätte.

Danke! (9/23.6.2013)

Janis Sanner, Matthias Kühn, Niclas Faasch sind Schüler des 11. Jahrgangs.

 
 

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