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Fahrten - Kursfahrten

krakau2Noch etwas verschlafen trafen wir, die Schülerinnen und Schüler des Geschichts-Leistungskurses und die begleitenden Lehrer, am Sonntag, den 20. Oktober, quasi noch nachts um sechs Uhr am ZOB in Oldenburg ein. Nach einer kurzen Verabschiedung von unseren Eltern/Freunden/Verwandten fuhren wir los. Auf dem Weg nach Krakau mussten wir dreimal umsteigen, zuletzt in Berlin in einen Reisebus. Fix und fertig kamen wir dann nach 13 Stunden Fahrt abends am Hotel in Krakau an.

Krakau1Altstadtbesichtigung und unterirdisches Museum

Nachdem wir in den sehr guten Hotelbetten geschlafen hatten, ging es am nächsten Morgen mit unserem Guide Christian Vogt einmal quer durch die Altstadt Krakaus. Wir besichtigten die Tuchhallen und eine der vielen Universitäten, die es in Krakau gibt. Unsere Füße bluteten und wir rochen nach Schweiß, als wir mittags endlich eines der günstigen Essensangebote in  den für Polen so typischen Milchbars wahrnehmen konnten. Wohl gestärkt und munter ging es danach weiter, diesmal jedoch unterirdisch: unter die Tuchhallen in ein interaktiv gestaltetes historisches Museum, das die mittelalterliche Stadtgeschichte sehr anschaulich und interessant darstellte. Danach war unser offizielles Programm für den Tag zu Ende und wir hatten die Chance, die Innenstadt auf eigene Faust zu erkunden. Allerdings nicht zu lange, …

Juden in Krakau

Denn am nächsten Morgen ging es früh weiter mit der Besichtigung des jüdischen Viertels Kazimierz und des nahegelegenen Viertels Podgorze, das als Ghetto unter der NS-Herrschaft einen traurigen Platz in der Stadtgeschichte Krakaus einnimmt. Nach der sonnigen Mittagspause machten wir uns auf den Weg zur Remuth-Synagoge, eines der vielen jüdischen Gotteshäuser, die es in Krakau gibt. Im Anschluss daran gingen wir zu Fuß (wohlgemerkt: zu Fuß!) weiter zu der ehemaligen Fabrik des Oskar Schindler, dessen Lebenswerk 1996 von Steven Spielberg so eindrucksvoll wie mitreißend verfilmt wurde. In der Fabrik ist heute ein Museum untergebracht, das die Geschichte der Juden in Krakau unter der NS-Diktatur darstellt. Leider war es sehr voll, sodass wir uns nicht ausreichend Zeit nehmen konnten, um die umfangreiche Ausstellung erfassen zu können.

Abend mit Klezmer-Musik

Die Abendgestaltung hatten wir an diesem Tag ausnahmsweise nicht selbst in der Hand, da der Besuch eines Klezmer-Konzertes auf dem Plan stand. Klezmer, das ist eine Festmusik, die aus den mittelalterlichen jüdischen Vierteln stammt und auch über die Zeit des NS-Terrors glücklicherweise nicht in Vergessenheit geraten ist. Das obligatorische frühe Schlafen war selten so sinnvoll wie an diesem Tag, da am nächsten Tag der mit Abstand bewegendste Programmpunkt der Fahrt auf dem Plan stand: die Besichtigung des Konzentrationslagers Auschwitz.

krakau3auschwitzEmotionaler Höhepunkt der Kursfahrt

Es war unbestritten der emotionale Höhepunkt der Studienfahrt. In dem Museum, das in den alten Gebäuden des Lagers eingerichtet ist, nahmen wir das Angebot einer sechsstündigen Führung wahr. Unserer Guide, diesmal eine Frau, stellte uns informativ und nachvollziehbar den Alltag der jüdischen Häftlinge dar, mit all den perversen Foltermethoden und dem Arbeitszwang und vielem mehr. Die abschließende Besichtigung des Vernichtungslagers Birkenau am Abend und die Wirkung der Ruinen der Krematorien taten ihr Übriges, um uns einen Schauer über den Rücken zu jagen.

Weiterer interessanter Tag klingt aus mit Nastrovje!

Den letzten Tag unserer Kursfahrt starteten wir mit der Besichtigung des Salzbergwerkes „Wieliczka“, eines der vielen UNESCO-Weltkulturerbe-Stätten, die Krakau zu bieten hat. Den Nachmittag hatten wir zur freien Verfügung und nutzten ihn für einen Bummel in der Altstadt. Um die Kursfahrt nett ausklingen zu lassen, trafen wir uns zum abendlichen Essen in einem Restaurant in der Innenstadt. Nastrovje!

krakau4tuchhallenAm nächsten Morgen standen wir dann gewohnt früh auf, um den Bus zu erwischen, der uns nach dieser anstrengenden, aber wirklich sehr interessanten Kursfahrt wieder nach Hause brachte.

Abschließend möchten wir uns im Namen aller bei den beiden Lehrkräften, Herrn Kuhn und Frau Kubatzki, bedanken, die Zeit und Nerven geopfert haben, um die Fahrt zu organisieren und uns im Zaum zu halten. (12/3.11.2013)

Lars, Matheo und Jacco sind Schüler des 12. Jahrgangs.

 
 

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16. Juni

Entlassung der Abiturienten
11:00

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22. Juni - 2. August

Sommerferien

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