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Sissi, Sachertorte und Sightseeing PDF Drucken
Fahrten - Kursfahrten

Wien1Als uns letztes Jahr das Ziel der Kursfahrt verkündet wurde, hielt sich unsere Begeisterung zunächst in Grenzen. Als Mathe-Leistungskurs befürchteten wir eine eintönige und kunstlastige Kursfahrt, zumal wir schließlich auch mit dem Kunst-Leistungskurs und zwei Kunstlehrerinnen fuhren.

Begeisternde Stadtführung 

Allerdings konnten wir das nun nicht mehr ändern und setzten uns mit gemischten Gefühlen am Montag, den 21. Oktober, in den Zug Richtung Wien. Nach der zwölfstündigen Anreise waren wir alle ziemlich erschöpft, aber froh, jetzt endlich da zu sein.
Bereits im Taxi vom Bahnhof zum Hotel waren wir überwältigt vom nächtlichen Wien und freuten uns auf den anschließenden ersten Stadtspaziergang durch das illuminierte Wien.
Am nächsten Tag bot sich uns die Möglichkeit, die Stadt, welche wir zunächst bei Nacht gesehen hatten, nun auch im Tageslicht zu besichtigen.

Wien2Wir begannen eine begeisternde Stadtführung am Stephansdom, der als zentraler Treffpunkt Wiens gilt. Unsere Stadtführerin gab uns den Tipp, in Seitenstraßen abzubiegen, um das wahre Wien zu erleben, und empfahl uns das „Trzesniewski“ als kleines, verstecktes
Restaurant, um eine etwas wienerische Alternative zu McDonalds zu haben. Außerdem bekamen wir einen kleinen Sprachkurs im Wienerischen, was wirklich teils schwer zu verstehen war.

Geballte Ladung Kultur

Nachdem wir jetzt einen Überblick über die Stadt und ihre Geschichte hatten, beschäftigten wir uns in den nächsten Tagen spezieller mit einigen Sehenswürdigkeiten Wiens.
Dazu gehörte das weltbekannte Hundertwasser - Haus mit seinen unebenen Böden und bunten Fassaden und die dazugehörige Ausstellung sowie das Technische Museum. Hier konnten wir eine Vielfalt technischer Errungenschaften von Eisenbahn bis Roboter bewundern.
Als drittes und letztes Museum stand das MUMOK, ein Museum für moderne Kunst, im Museumsviertel auf unserem Plan. Wenn das nicht abschreckend für einen Mathe-Leistungskurs ist!

Doch unsere Vorurteile wurden widerlegt. Uns erwarteten interessante und teilweise ausgefallene Kunstwerke sowie angeregte Diskussionen zum Thema mit Frau Witting und Herrn Krippner.

Wien3

Gegensätze Wiens

Auf der einen Seite lernten wir die prunkvolle Zeit der Habsburger und ihre Bauwerke kennen. Besonders beeindruckend war die kaiserliche Sommerresidenz: Das Schloss Schönbrunn. Bei bestem Wetter und im Schlosspark, welcher in goldenen Herbsttönen leuchtete, fühlten wir uns wie in die Kaiserzeit zurückversetzt.
Ein erschreckender Gegensatz zu diesem zur Schau gestellten Reichtum boten die Karl-Marx-Höfe, ein sozialer Wohnungsbau der 20er Jahre, welcher mit einer Länge von über einem Kilometer der längste zusammenhängende Wohnkomplex der Welt ist. Der uns herumführende Geschichtsstudent hatte zwar kein außerordentliches Talent für das Vermitteln von Inhalten, konnte uns aber trotzdem vor Augen führen, unter welch ärmlichen Bedingungen die Menschen dort lebten.

Wien4Oper, Prater, Keller

Nach dem umfangreichen Programm tagsüber blieben uns abends die Zeit und die Möglichkeit, Wien auf eigene Faust zu erkunden.
Da Wien nicht nur für seine Museen, sondern auch für seine Oper bekannt ist, entschlossen sich einige von uns kurzfristig, sich ein Ballettstück anzuschauen, und waren davon sehr begeistert.
Zudem besuchten wir gemeinsam den Prater, eine Art ganzjähriger Kramermarkt, und fuhren mit dem Wiener Riesenrad von 1897. Aus der Gondel hatten wir einen herrlichen Ausblick über die gesamte Stadt bei Nacht, auch wenn es eine etwas schauklige Angelegenheit war.
Den letzten Abend ließen wir gemeinsam mit dem Kunstkurs im Zwölf-Apostelkeller, einem Restaurant in den historischen Kellergewölben „unter“ Wien, ausklingen.

Wien5Fresken aus der Nähe betrachtet

Kurz vor der Abfahrt nutzten wir die verbleibende Zeit, um in die Karlskirche zu gehen und von einem wackeligen Gerüst aus die barocken Fresken in der Kirche anzuschauen.
Und dann ging es nach fünf Tagen auch schon mit dem Zug in Richtung Heimat.

Vorurteile völlig beseitigt

Am Ende hatten wir das Gefühl, viele Facetten Wiens kennen gelernt zu haben. Jegliche Vorurteile, Wien wäre langweilig und nur etwas für Kunstinteressierte, wurden beseitigt!
Wien ist ein tolles Ziel für eine Kursfahrt und immer wieder eine Reise wert.
Wir bedanken uns abschließend im Namen unseres Kurses bei den begleitenden Lehrkräften, Frau Witting und Herrn Krippner, für diese schöne Fahrt. (13/24.11.2013)

Helen Pabst und Johanna Hinrichs sind Schülerinnen des 12. Jahrgangs.

 
 

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