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Fahrten - Kursfahrten

wie1Passend zum Unterrichtsthema Architektur ging es für den Kunstleistungskurs am 21.10.2013 zusammen mit den betreuenden Lehrkräften Frau Wiesenäcker und Herrn Schröder, der Referendarin Frau Schurig und dem Matheleistungskurs nach Wien. Dort hatten wir die Möglichkeit viele der Schätze Wiens kennen zu lernen.

Den ersten Tag verbrachten wir hauptsächlich  mit der Zugfahrt von Oldenburg nach Wien. So erreichten wir nach dem Start um 8 Uhr trotz kleiner Schwierigkeiten mit den Sitzplatzreservierungen um 19.30 heil den Wiener Bahnhof. Von dort ging es mit dem Taxi ins Meininger Hotel, wo wir uns einrichten und zu Abend essen konnten. Die Zimmereinteilung war zwar ein wenig kompliziert, aber letzten Endes konnten alle ihre gut ausgestatteten Zimmer beziehen.
Dann ging es auch schon direkt weiter und wir starteten eine Führung durch das nächtliche Wien, bei der Frau Wiesenäcker uns an einige der bekannten Bauwerke wie den Stephansdom herangeführt hat.

wie3Kirche, Kirche und nochmal Kirche

Den zweiten Tag begannen wir mit einer Besichtigung des Stephansdoms. Wir waren alle beeindruckt, dass er trotz seiner Größe so einen Detailreichtum aufwies, und auch über das Innere konnte man nur staunen. Gleich darauf wurden wir von unserer Stadtführerin abgeholt, die uns in einem sehr zügigen Tempo zu einem großen Teil der Sehenswürdigkeiten führte und von Wiens Geschichte erzählte.
Nach einer Mittagspause ging es weiter in die Peterskirche, die zwar kleiner als der Stephansdom war, dafür aber umso verzierter und verschnörkelter. Als Nächstes stand die Besichtigung der Karlskirche auf dem Programm. Hier hatten wir die Möglichkeit mit einem Fahrstuhl auf eine 32 Meter hohe Plattform im Inneren der Kirche zu fahren und wer wollte, konnte dann noch die etwas wackelige Treppe in die circa 70 Meter hohe Kuppel nehmen. Zwar hat das Gerüst der Plattform das Bild der Kirche gestört, die Sicht ganz oben aus einer Kirche war aber interessant.
Abends waren wir im Museum für angewandte Kunst (MAK), wo wir uns eigentlich die Frankfurter Küchen angucken wollten. Leider gab es aber nur viele Stühle und andere Möbel zu sehen.

Wien mal ganz anders

Normalerweise verbindet man Wien mit alten prunkvollen Häusern. An diesem Mittwoch hatten wir die Möglichkeit ganz andere Bauwerke in Wien kennen zu lernen.
Als erstes haben wir die Karl-Marx-Höfe besichtigt. Hierbei handelt es sich um einen großen Wohnkomplex, der als sozialer Wohnungsbau gilt. Ein sympathischer Student erzählte uns hier etwas über die Wohnsituation in Wien, denn hier sind überraschenderweise ein Drittel der Wohnungen Sozialwohnungen. Danach führe er uns zur Donaucity. Es ist ein Gebiet auf der anderen Seite der Donau, wo früher Wiens Mülldeponie war, und besteht heutzutage hauptsächlich aus Hochhäusern. Einerseits war es interessant, so etwas zu sehen, aber dennoch konnten es sich die meisten von uns nur schwer vorstellen, dort zu leben, da der Bezirk so eine Kälte ausstrahlte. Schockierend war vor allem, dass die Bänke extra aus unbequemem Stein gebaut sind, damit sich niemand zu lange dorthin setzt, wie uns der Student erzählte.
Nach der Führung hatten wir den Rest des Nachmittags frei, sodass wir die Zeit zum Beispiel zum Probieren von Wiener Spezialitäten wie Wienerschnitzel und Sachertorte nutzen konnten.
Am Abend warfen wir uns alle in Schale und besuchten das Musical „Elisabeth“, das die Lebensgeschichte der Kaiserin Sissi musikalisch und schauspielerisch inszenierte. Wir waren alle sehr beeindruckt von diesem wundervollen, mitreißenden Stück und haben noch tagelang davon geschwärmt. Nach dem Musical durften wir den Rest des Abends selbst gestalten.

wie4Von Hundertwasser bis Klimt

Am nächsten Tag sind wir zu den Hundertwasser - Häusern gefahren. Dieser fantastische, farbenreiche und verspielte Detailreichtum der Gebäude hat uns auf eine ganz andere Weise beeindruckt als all die anderen historischen Gebäude Wiens.
Und auch die dazugehörige Ausstellung von Hundertwassers Bildern hat uns gut gefallen. Außerdem konnten wir tolle Fotos von Michel Comte bewundern.
Später sind wir dann zum Belvedere gefahren und haben das obere Gebäude und den großen Park besichtigt. Im Belvedere konnten wir noch allseits bekannte Bilder von Klimt, z. B. „Der Kuss“ anschauen. Danach haben wir nach einer langen Fahrt die Werkbundsiedlung besucht, die uns nach all den tollen Dingen, die wir zuvor gesehen hatten, dann ein wenig langweilig vorkam.
An unserem letzten Abend sind wir zum Abschluss alle zusammen mit dem Matheleistungskurs in den „12-Apostel Keller“ gegangen und haben den Abend dort gemütlich ausklingen lassen.

wie2Leben wie ein Kaiser

Nachdem wir unsere Koffer fertig gepackt und im Wagen verstaut hatten, ging es am letzten Tag in die Wiener Hofburg. In der dazugehörigen Silberkammer konnten wir das zahlreiche Besteck und Porzellan, von dem einst die Kaiser speisten, betrachten. Danach haben wir die Kaiserappartements angeschaut. Beim Anblick dieser riesigen, kunstvoll eingerichteten Räume fiel es uns schwer, dem Audio - Guide zu glauben, dass Kaiser Franz eher einen einfachen und wenig prunkvollen Lebensstil bevorzugte. Danach haben wir noch das Sissi-Museum besichtigt. Es war schön gemacht und hat uns das Musical vom Mittwoch noch einmal durch viele neue Hintergrundinformationen realistisch veranschaulicht.

Dies war der letzte Programmpunkt der Kursfahrt und wir machten uns auf den Weg zum Bahnhof. Von da aus ging es nach Hause, wo wir um halb 11 pünktlich ankamen, was wir Herrn Krippner zu verdanken haben, der mit viel Einsatz dafür sorgte, dass wir unseren Anschlusszug nicht verpassten.

Wir danken den betreuenden Lehrern und besonders unserer Tutorin Frau Wiesenäcker für die gelungene Kursfahrt, die uns zwar auch schmerzende Füße, aber hauptsächlich jede Menge Spaß und neue Erfahrungen gebracht hat. (13/24.11.2013)

Anna Luisa Hödebeck ist Schülerin des 12. Jahrgangs.

 
 

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