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Eine erlebnisreiche Woche in den Alpen PDF Drucken
Fahrten - Skifahrten

Kaprun4Es ist Samstag. 6.45 Uhr. Real-Parkplatz in Etzhorn. Ein Bus kommt zur Hälfte beladen mit Elftklässlern der Cäcilienschule aus Wilhelmshaven. (Die Cäcilienschule aus WHV fährt  seit 1986 zusammen mit dem NGO in die Alpen.) Unser Gepäck ist schnell verstaut und so können wir pünktlich um 7.00 Uhr in Richtung Österreich losfahren.

Obwohl schon nach zwei Stunden die ersten jammern, können wir uns die lange Fahrtzeit mit Tabu, Scharade, schlafen und essen vertreiben. So wird es doch noch eine lustige Busfahrt.
Zur Prime-Time kommen wir schließlich im Jugendhotel Notburgahof in Piesendorf an. Nachdem alle in Ruhe ihre Koffer ausgepackt haben, treffen wir uns um 21.00 Uhr, um den Verlauf der nächsten Tage zu besprechen. Anschließend werden während eines peinlich verlorenen Fußballspiels in der Sporthalle des Hotels erste Kontakte zu den Wilhelmshavener Schülern geknüpft. Nach einem anstrengenden Tag fallen wir alle kurz darauf voller Vorfreude auf den ersten Skitag müde ins Bett.

Kaprun1Erster Skitag auf dem Nagelköpfel

Der erste Tag beginnt um 08.00 Uhr mit einem reichhaltigen Frühstück. So gestärkt starten wir in den ersten Skitag. Bevor es auf die Piste geht, bringt uns Rolf, unser freundlicher und immer hilfsbereiter  Busfahrer, zuerst zum Skiverleih. Dort müssen Skier, Schuhe und Helme anprobiert werden und das dauert seine Zeit. Somit stehen wir erst um halb zwölf zum ersten Mal auf Skiern auf der Piste. Um die Gruppeneinteilung für die nächsten Tage vornehmen zu können, wird zunächst in Anfänger und Fortgeschrittene unterteilt. Und so machen wir (jeder in seinem Tempo) den Nagelköpfel in Piesendorf unsicher. Nach einer kurzen Mittagspause dürfen die Fortgeschrittenen in Dreiergruppen weiterfahren. Zwischendurch werden die ersten „Abfahrten“ der Anfänger bewundert.

Um 16.00 Uhr sitzen wir erschöpft wieder im Bus Richtung Hotel. Dort wird geduscht, Assi-Fernsehen geguckt, eingekauft und geschlafen. Um 18.30 Uhr treffen wir uns zum Essen und genießen das Vier-Gänge-Menü. Danach sitzen noch alle gemütlich zusammen, bevor jeder in seinem Zimmer verschwindet.

Gemeinsames Üben mit Wilhelmshavener Schülern

Heute geht es wieder um 9.00 Uhr mit dem Bus los. Diesmal ist unser Ziel die Piste Schmittenhöhe, ein abwechslungsreicheres Skigebiet als am Vortag. Leider herrschen sehr schlechte Sichtverhältnisse. Dort angekommen werden die Fortgeschrittenen in Gute und „Profis“ unterteilt  und mit den Wilhelmshavenern gemischt. So lernen wir nicht nur einige Wilhelmshavener Schüler besser kennen, sondern fahren neben Herrn Krippner auch mal mit dem Wilhelmshavener Lehrer, Herrn Völkert. Die Anfänger werden die ganze Woche über hauptsächlich von Frau Jakobs, Herrn Vennemann und Frau Maywald (aus WHV) betreut. Nach der Einführung in die Technik des Umsteigens bekommt die Gruppe von Herrn Krippner erste Vornoten. Mittags essen die meisten ihr Lunchpaket im Aufenthaltsraum oder bestellen sich etwas in der Hütte, bevor es wieder auf die Piste geht.

Um 16.00Uhr steigen wir völlig geschafft in den Bus und freuen uns aufs Abendessen.

Ski2013Snowtubing und Zipfelbob-Rennen am Abend

An unserem dritten Skitag fahren wir zum Maiskogel. Heute wird die zweite Gruppe in das Umsteigen eingeweiht und bekommt ebenfalls erste Noten. Mittags treffen wir uns alle wieder gemeinsam auf der Hütte und genießen unsere Pause. Der Skitag endet schon um 15.30 Uhr, da noch ein Abendprogramm vorgesehen ist.

Kaprun3Wir essen um 18.00 Uhr, da um 19.15 Uhr der Fackellauf zum Snowtubing startet. Dort wird jeder mit dem Lift in einem luftgefüllten (LKW-)Reifen den Berg hochgezogen, um dann mit voller Geschwindigkeit die vorgesehene Piste runter zu düsen. Daneben werden Zipfelbob-Rennen veranstaltet, bei denen der ein oder andere auch im Schnee landet. Leicht durchnässt, aber vollkommen zufrieden, lassen wir den Abend in einer gemütlichen Hütte ausklingen. Zur Gitarre von Herrn Völkert wird gesungen, erzählt und viel gelacht. Den Rückweg verkürzen wir uns mit einer ausgiebigen Schneeballschlacht. Im Hotel nutzen wir den Partykeller, um noch ein wenig Zeit gemeinsam zu verbringen.

Kaprun5In 3000 m Höhe und keine Wolke am Himmel

Heute geht’s auf den Gletscher Kitzsteinhorn. Dort empfängt uns strahlender Sonnenschein, am Himmel ist keine Wolke zu sehen. Auf 3000m Höhe ist es trotzdem bitterkalt. Die breiten und relativ leeren Pisten nutzen wir voll aus und brettern die Hänge hinunter.

Mittags genießen wir die Sonne im Liegestuhl auf der Alm und gönnen uns etwas Leckeres zu essen. Nachmittags erfreuen wir uns ganz oben an dem fantastischen Panorama-Alpenblick  und üben anschließend für die anstehende Prüfung am nächsten Tag.

Nachdem die wenigen Mädels, die an der Skifahrt teilnehmen, nach dem Abendessen die Jungs überzeugt haben, den Bachelor zu gucken, läuft in jedem Zimmer der Oldenburger um 21.15 Uhr RTL. Die Mädels finden es klasse, doch die Jungs sind nicht alle so begeistert und werden mit „ssch´s“ zur Ruhe aufgefordert. Kurz darauf fallen alle todmüde ins Bett, der vierte Tag ist vorbei.

Lautes „Trullala“ für Küchenparty

Am Donnerstag stehen die Notenprüfungen im Mittelpunkt. Hierzu fahren wir erneut auf den Maiskogel, wo wir unser Können im Umsteigen, Carven und im Slalom unter Beweis stellen müssen. Da zuerst die Fortgeschrittenen bewertet werden, dürfen die Anfänger zunächst noch in Dreiergruppen fahren, am Nachmittag ist es umgekehrt.

Abends freuen sich alle über eine sagenhafte Küchenparty, bei der wir aus einem vielfältigen Angebot unser Essen wählen können. Dafür bekommen die Küchenchefs auch ein lautes „Trullala“. Nach dem tollen Abendessen nehmen wir am Abendprogramm der Wilhelmshavener teil. Wir starten mit einem Hockeyspiel zwischen Wilhelmshaven und Oldenburg. Dank extrem motivierter Spieler und lautstark anfeuerndem Publikum gewinnen wir mit 9:5 und verbringen den wahrscheinlich stimmungsvollsten Abend. Das anschließende (alkoholfreie!) Punschtrinken und Tabuspielen in großer Runde ist ebenfalls lustig. Danach löst sich die Gruppe jedoch schnell wieder auf.

Wehmütiger Abschied von der Piste

An unserem letzten Skitag dürfen wir die meiste Zeit in Kleingruppen fahren. Wir üben in Vierergruppen Formationen ein, die wir anschließend den Lehrern vorstellen. Da es heute sehr kalt ist, verbringen wir die Mittagspause zum ersten Mal nur in der Hütte, von der wir nach einem ausgiebigen Mittagessen ein letztes Mal auf die Piste starten. Jetzt dürfen sich auch die Anfänger unter die Gruppen mischen, um mit uns den Berg hinunter zu düsen. Anschließend steigen wir völlig zufrieden, aber auch etwas wehmütig wieder in den Bus. Und ein letztes Mal erklingt unsere „Hymne“: „Skifahr´n ist der größte Hit“ - und alle singen mit....

Nachdem wir die ausgeliehenen Skier wieder abgegeben und uns kurz entspannt haben, gehen wir einkaufen, um uns Verpflegung für den Abend und die morgige Heimfahrt zu besorgen. Unseren letzten Abend verbringen wir alle gemeinsam. Es wird rumgealbert, sehr viel gelacht und wir stellen wieder einmal fest, was für eine tolle Gruppe wir sind!

Kaprun2

Am liebsten Verlängerung gehabt

Am nächsten Morgen geht’s dann leider wieder zurück ins nasse Oldenburg. Da alle sehr müde von der Woche sind, haben wir eine extrem ruhige Busfahrt und kommen ohne Komplikationen um 21.45 Uhr in Oldenburg an.

Wir bedanken uns bei den Lehrern Frau Jakobs, Herrn Krippner und Herrn Vennemann für diese tolle und außergewöhnliche Fahrt. Auch wenn es zwischendurch kleinere Diskussionen über Regeln und Vorstellungen gab, wir hatten alle sehr viel Spaß und hätten am liebsten noch um eine Woche verlängert! Vielen Dank! (4/18.2.2013)

Jane Krochmann und Caroline Wöbken sind Schülerinnen des 11. Jahrgangs.

 
 

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