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Kolumnen von Karl Kelschbach

Karl Kelschebach, Jg. 12, ist seit 2008 Chefkolumnist des NGO-Onlinemagazins. In seinen regelmäßig erscheinenden Kolumnen blickt er -ganz klassisch- auf die alltägliche Welt um ihn herum.

Die Serie wird in einer neuen Staffel bis Ende Januar fortgesetzt.

 

 

 




Sie können auch Karl May lesen PDF Drucken
Kolumnen - Karl Kelschebach

Jugendfotos.de-bananaramaJener Satz, der hier, auf einer noch so weißen Seite, deren Leere er, in welchem die Weite des Kosmos, worin der Geist der Worte, die sich zu einem Mosaik, dessen schillernde, alle irdische Herrlichkeit in sich tragende, Fragmente jenen tiefen Sinn des Satzes, der als Frucht im Garten des Lebens, manches mal wohl gar mühevoll und beschwerlich, preisgegeben den Stürmen der Empfindung, gereiften Erkenntnis erquickt, bilden, zusammenfügen, schwebt, wiederscheint, zu bezwingen trachtet, niedergeschrieben wird, strebt der Endlosigkeit entgegen.

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Situationsgebundene Begegnungen PDF Drucken
Kolumnen - Karl Kelschebach

kristallluesterDie These, das gesellschaftliche Sein bestimme das Denken, ist keineswegs neu und kommt auch leider nicht von mir. Dass allerdings bereits eine Lokalität unser Denken und sogar unser Verhalten gegenüber unserer Umwelt bestimmt, hat, so scheint mir, bislang noch niemanden sonderlich interessiert. Dabei müssen wir das täglich erfahren und erkennen…

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Von der extremen Hürde der Selbstfindung PDF Drucken
Kolumnen - Karl Kelschebach

extrem2Ey, verpiss’ dich! Du bist von `nem Bügelbrett nur an den Pickeln zu unterscheiden, das hier ist nichts für dich! Und deine Mutter soll sich beim Mastbetrieb als Schwein bewerben, kapiert?
Verzeihen Sie bitte diesen fürwahr unschicklichen, ja sittenwidrigen Duktus, welcher, wie mir durchaus bewusst ist, der journalistischen Vertretung einer staatlichen Institution in keiner Weise gerecht wird. Ich möchte mich von den obigen Zeilen ausdrücklich distanzieren und mich einer eloquenteren Lexik befleißigen.

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Kunstvolles Gebilde oder knittriger Lappen? PDF Drucken
Kolumnen - Karl Kelschebach

Hin und wieder fragt man mich, ob ich meine Kolumnen durchplane oder „einfach drauflos schreibe“. Ich tue dann so, als sei ich beleidigt und behaupte, jeder von mir verfasste Artikel unterliege selbstverständlich einem zuvor genau definierten Konzept. Im Prinzip stimmt es sogar, dass ich vorher darüber nachdenke, was ich in einen Text hineinschreibe. Das Problem ist nur, dass ich am Ende meist über etwas ganz anderes schreibe.

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Ein Luftkissen, meint Schopenhauer PDF Drucken
Kolumnen - Karl Kelschebach

Wissen Sie, ich fühle mich gerade wirklich schlecht. Weshalb? Na, der Kolumne wegen. Verstehen Sie, mir ist das richtig peinlich mit den Kolumnen. Wie kann ich Sie nur Woche um Woche mit Ausführungen über Nudelsalate, Viren, Postkarten und Kochbücher behelligen? Ich spüre es: Ich bin ein miserabler Kolumnist. Warum ich Ihnen das mitteile? Natürlich, damit Sie mir widersprechen. Damit Sie mir sagen: „Aber Karl, wie kannst du so etwas denken, wie oft haben wir schon Tränen gelacht über deine Kolumnen“. Ich könnte Ihnen natürlich auch direkt sagen: Loben Sie mich! Wäre aber irgendwie stillos.

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Fies, aber funktionslos PDF Drucken
Kolumnen - Karl Kelschebach

In meiner Grundschule pflegte man sich gelegentlich auf äußerst wirksame Weise zu erheitern - wenn auch einem harmonischen Miteinander womöglich nicht immer zuträglich. Dass Kinder Reißzwecken so auf den Stühlen ihrer Mitschülerinnen und Mitschüler drapierten, dass jene sich auf deren spitze Seite setzten, sorgte immer wieder für Belustigung.

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Botschaften der Auberge de l'Ill PDF Drucken
Kolumnen - Karl Kelschebach

Als Goethes „Leiden des jungen Werthers“ erschienen, kam es in Mode sich exzentrisch zu kleiden, sich unglücklich zu verlieben und Selbstmord zu begehen, weil man sich mit dem jungen Werther identifizierte und der das schließlich auch tut. Aber damals war man ja auch nichts Anständiges gewohnt, klar, dass die Leute da bei einem brauchbaren Buch durchgedreht sind.

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Unangepasst sein PDF Drucken
Kolumnen - Karl Kelschebach

Kürzlich debattierte ich mit zwei Freunden über anspruchsvolle journalistische Texte eines richtungsweisenden Publizisten der Bundesrepublik. Na gut, ich gebe zu, eigentlich war der Publizist gar nicht mal so richtungsweisend und die Texte waren auch alles andere als anspruchsvoll. Also ehrlich gesagt, wir sprachen über meine Kolumnen.

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Liebe vs. Broccoliauflauf PDF Drucken
Kolumnen - Karl Kelschebach

Ich solle zur Eröffnung unserer neuen Homepage einmal etwas besonderes schreiben, trug mir unser Chefredakteur auf, ich könne mich ja mal einem besonders „pikanten Thema“ widmen. Blödmann! Ich widme mich nur pikanten Themen – Postkarten, Nudelsalat... Andererseits: Vielleicht hat er gar nicht so unrecht – wenngleich ich mir während des Schreibens nichts vorstellen konnte, was einen Menschen ebenso brennend interessieren könnte wie Metaphern und Birdwatching. Doch der Mensch ist schließlich ein sich wandelndes Wesen, so also bricht wohl das Ende jener frohen Tage der Beschreibungen meiner ersten Rasur und der Ausführungen zu den Flicken meines Fahrrad an. Ade, ihr heitren Stunden, ade du kindliches Spiel mit den Worten! Größrem entgegenzustreben bin ich bestimmt!

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Die große, böse Welt und ich PDF Drucken
Kolumnen - Karl Kelschebach
Kolumne

Sie würden gerne einmal eine freundliche Kolumne von mir lesen, nicht so bissig und zynisch? Sie möchten sich einmal an einer kleinen Liebesgeschichte erfreuen oder sich über ein nettes Erlebnis amüsieren anstatt entgegengeschmettert zu bekommen, dass Postkarten den Menschen in den Wahnsinn treiben? Vergessen Sie’s! Wenn Sie etwas Schönes lesen wollen, sind Sie heute an der ganz falschen Adresse bei mir. Beenden Sie die Lektüre ruhig, beklagen Sie ruhig meine negative Lebenshaltung, mir egal, tun Sie’s doch, ich zwinge Sie ja nicht, sich das hier einzuverleiben, wäre ich Sie, könnte ich mir das auch ganz gut verkneifen.

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Sie sind nicht meine Freunde! PDF Drucken
Kolumnen - Karl Kelschebach
Kolumne

Hey Freunde, ich bin’s, der exzentrische Kolumnist vom Onlinemagazin! Voll cool, dass ihr da seid, find’ ich echt krass, dass ihr euch das antut! Nun sagen Sie nicht, Ihnen gefiele dieser Einstieg! Ist er nicht garstig? Finden Sie ihn nicht auch unausstehlich penetrant? Er gaukelt Ihnen ein Verhältnis vor, das nicht besteht: Sie sind nicht meine Freunde, seien Sie froh drüber, Sie bräuchten starke Nerven! Und was bitte, gäbe mir das Recht, Sie zu duzen? Wenn Sie nun ein Fünftklässler sind – in Ordnung, da wäre die Höflichkeitsform ein bisschen albern – aber womöglich sind Sie keiner, sondern ein Abiturient oder gar einer meiner Lehrer. Und da kommt nun so ein Elftklässler daher und glaubt, jegliche Distanz, die zwischen Ihnen und ihm besteht, über den Haufen rennen zu können. Rotzfrech steht er jetzt vor Ihnen und tut so, als kenne er Sie seit Ewigkeiten! Finden Sie das gut? Ich jedenfalls finde es frech!

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Gehilfen des Wahnsinns PDF Drucken
Kolumnen - Karl Kelschebach
Kolumne

In meinem Hirn tobt ein Feldzug gegen strukturiertes Denken: Meine Gedankenstränge verknoten sich ineinander, trampeln in einem närrischen Tanz durch jene Gefilde des Geistes, welche sonst als ordnende Kräfte agieren, dann wieder zerreißen sie sich gegenseitig und hinterlassen undurchdringlichen Nebel. Ich schaue auf mein Blatt, das so kalt so freudlos vor mir liegt, und ich weiß: Diese Kolumne ist zum Scheitern verurteilt! Den Ruf einer stilistischen Null werde ich mir durch sie verschaffen: Mit keiner Frage an den Leser kann ich sie beginnen, mit keinem Zitat oder Sprichwort einsteigen, welches das Prinzip des Themas benennt, an das ich mich heranwage. Warum? Weil das Thema gar kein Prinzip hat!

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Das Gelbe vom Ei im Laubblasgerät PDF Drucken
Kolumnen - Karl Kelschebach

 

Kolumne

Kennen Sie das nicht auch? Diese finstere Einsicht, diese unerschütterliche Erkenntnis, dass in Situationen, die nicht eben dazu angetan sind, Heiterkeitsstürme auszulösen, der Wunsch Vater des Gedankens ist? Dass aus der Verzweiflung über eine Lage Ideen zum weiteren Verlauf der Geschehnisse erwachsen, von denen einem Mensch, der bei Verstand ist, von Beginn an klar sein müsste, dass sie völlig unberechtigt sind? Dass diese Ideen geistiges Unkraut sind, mickrig, schäbig, erwachsen aus der Erde Hoffnung? Dass die Realität aber nur darauf wartet, sie zu zertrampeln?

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Bin ich ein Kulturmensch? PDF Drucken
Kolumnen - Karl Kelschebach
Kolumne

„Von einem guten Kompliment“, meint Mark Twain, „kann ich zwei Monate leben“. Er hat ja so recht! Kennen Sie das nicht auch, dieses wohlige Pochen in der Brust, das eine liebenswürdige Bemerkung zu verursachen vermag? Was könnte das Ego besser befriedigen als eine charmante Bezeichnung für die eigene Person? Nichts, verehrter Leser! Besonders erfreut ist man natürlich, wenn man sich einreden kann, das Kompliment habe seine Berechtigung.

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Gedanken nach der ersten Rasur PDF Drucken
Kolumnen - Karl Kelschebach
Kolumne

Es gibt Dinge, über die kann der denkende Mensch nur den Kopf schütteln. So ging es mir, als ich kürzlich davon hörte, dass man einer TV-Serie den Namen „Zeit der Wunder“ gegeben hatte. Die Serie bezog sich auf die Pubertät. Ich schriebe hier liebend gern einen Verriss, habe allerdings nicht das Martyrium auf mich genommen, mir die Sendung anzuschauen und weiß folglich nicht, welche Wunder sie behandelt.

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Meine vielleicht letzte Kolumne PDF Drucken
Kolumnen - Karl Kelschebach
Kolumne

Angenommen, mir sei für diese Kolumne nun kein Titel eingefallen, und ich hätte sie einfach mit der Überschrift „Nudelsalat“ versehen – wie wäre ihre Erwartungshaltung gewesen? Richtig, Sie hätten sich auf eine Hymne eingestellt, etwa: Wer liebt ihn nicht – den ultimativen Partysalat, lecker, preiswert und schnell zubereitet? Ich muss Sie enttäuschen: Bei solch einer pseudo-rhetorischen Frage würde ich nämlich sofort schreien: „Hier, ich, ich kann das Zeug nicht ausstehen!“

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Rauchschwaden und Morgendunst PDF Drucken
Kolumnen - Karl Kelschebach
Kolumne

Ich koste, die Frühlingsrolle, die ich gerade an einem Bahnhofsimbiss gekauft habe. Das Äußere der Rolle ist gelblich: Gehärteter Eiter, ausgespieen von einem rheumatischen Rauhaardackel. Die Dämpfe, die dem Inneren der Rolle entsteigen, sind giftige Rauchschwaden, von einem brennenden Haus her aufziehend, aus dem das Wehklagen röchelnder Kinder dringt, die in Erstickungskrämpfen sich winden.

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Zeig mir deine Möpse PDF Drucken
Kolumnen - Karl Kelschebach
Kolumne

Es gibt Sätze, die man niemals vergessen wird, in unserem Lande. Johann Wolfgang Goethes Empfehlung „Edel sei der Mensch, hilfreich und gut“, gehört zu jenen großen deutschen Aussprüchen. Aber warum stammt dieser Satz nun gerade aus Deutschland? Zufall, in anderen Sprachen hört sich das genauso gut an! Ein Satz, der den Charakter der deutschen Sprache viel besser verdeutlicht, ist der Auszug jener berühmten Skireportage des Sportjournalisten Heinz Maegerlein: „Tausende standen an den Hängen und Pisten“.

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Oh Mann! PDF Drucken
Kolumnen - Karl Kelschebach
Kolumne

„Stellen Sie sich vor, Sie seien ein Flamingo“, ermuntert Naturforscher Grzimek, „dann müssten Sie den ganzen Tag auf einem Bein stehen.“ Ich will Ihr Vorstellungsvermögen nicht allzu sehr strapazieren und bitte Sie daher, sich in die Rolle eines weitaus unansehnlicheren Tieres zu versetzen: Stellen Sie sich vor, Sie seien ein Mann! Vielleicht sind Sie ja sogar einer oder unterliegen, wie ich, den Zwängen der Natur und werden in geraumer Zeit einmal einer sein.

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Fest der Liebe und des Friedens PDF Drucken
Kolumnen - Karl Kelschebach
Kolumne

„Wusstet ihr, dass die meisten Menschen an Weihnachten Selbstmord begehen?“ Nein? Dann besuchen Sie einmal die Internetseite Neon.de , welcher das obige Zitat entnommen ist – dort klärt man Sie mit Vergnügen über die erhöhte Selbstmordrate an den Weihnachtsfeiertagen auf. Wo wir schon mal von Weihnachten sprechen – ich kann noch eine weitere Internetseite empfehlen: Gamona.de – hier haben Sie die Möglichkeit, einen Artikel namens „Papa, Mama, bekomme ich zu Weihnachten ein Killerspiel?“ zu kommentieren und sich mit anderen Internetnutzern über die bewussten Spiele auszulassen.

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«Wichtig, schön, grausam, vielfältig und mysteriös» PDF Drucken
Kolumnen - Karl Kelschebach
Kolumne

„Nun habe ich es also auch einmal bewusst wahrgenommen – wie wichtig, schön, grausam, vielfältig und mysteriös das Thema Sexualität ist“. Oh Gott. Diesen Satz habe ich selbst fabriziert? Muss ich wohl, er steht in meinem Tagebuch. Um ehrlich zu sein, erinnere ich mich daran, sogar einmal ziemlich stolz auf die blödsinnige Reihung von Adjektiven gewesen zu sein.

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Komische Vögel? PDF Drucken
Kolumnen - Karl Kelschebach
Kolumne
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In dieser Woche widmet sich Karl Kelschebach den Vogelbeobachtern. Wieso die englischen "Birdwatcher" ihn mit Hohn angucken würden und warum sein Hobby in der Schule nicht gerade das Gesprächsthema ist, schildert er uns in seiner Kolumne. -kh

 

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Sind NGO-Schüler glücklich? PDF Drucken
Kolumnen - Karl Kelschebach
Kolumne

In der ersten Folge seiner neuen Kolumne widmet sich Karl Kelschebach, NGO-Onlinemagazin-Autor, unserer Schuluhr, dem Phänomen glücklicher Schüler, Armbanduhren und Handys. Eine philosophische Randbemerkung zur Zeit-tm

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Terminkalender

16. Juni

Entlassung der Abiturienten
11:00

17. Juni

Abiball
20:00 Weser-Ems-Halle

19. Juni

Sommerpromenade
18:00

21. Juni

Zeugnisausgabe
9:45

22. Juni - 2. August

Sommerferien

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