Startseite | NGO | Veranstaltung | Aus dem Leben eines Juden

Ehemalige

schule_1968Waren Sie auch einmal Schüler/in des NGO? Wir suchen unsere Ehemaligen!
Mehr Informationen


Mitglied der Jungen Presse Niedersachen
Ein Angebot des jugendeigenen Mediums NGO-Onlinemagazin.
Mitglied der Jungen Presse Niedersachsen

NGO-Homepage: The Final Countdown

homepage-ag2
 

Tag der Denkmalpflege

denkmalaktiv_Logo_standalone_RGB
 

Aus dem Leben eines Juden PDF Drucken
NGO - Veranstaltung

Bildungsinitiative2"Bildet Euch eine eigene Meinung, hinterfragt Informationen kritisch, toleriert aber auch fremde Meinungen. Nur so könnt Ihr Freiheit und Demokratie schützen!" (Solly Ganor)

 

Bildungsinitiative1Das Leben der Juden, wer kennt es genau? Vertreibung, Vernichtung und Versklavung. Eine Filmsequenz aus Steven Spielbergs Serie „Band of Brothers“, die das grausame Leben der Juden im KZ zeigt – alles noch viel zu harmlos. Anders die Lebensgeschichte des Solly Ganor, vorgetragen von Jakob Odinius, dem Botschafter der Bildungsinitiative „Das andere Leben“. Diese Geschichte beeindruckt und schockt uns zugleich.

Auf der Flucht Glück im Unglück

In einer besonderen Veranstaltung am NGO in der letzten Woche wurde uns an einer persönlichen Lebensgeschichte bewusst, wie das Leben vor und während der Hitler-Zeit für die Juden war. Die Erzählung beginnt, als Solly 4 Jahre alt ist. Vom deutschsprachigen Litauen muss er mit seiner Familie in die jüdische Heimatstadt seiner Mutter fliehen. Auf der Flucht, als der Krieg schon in vollem Gange ist, hat die Familie jedoch Glück im Unglück. Solly und seine Familie verlassen ihr Versteck, eine Scheune irgendwo in Litauen, welche kurze Zeit später von SS-Männern überfallen wird.

Bildungsinitiative3Organisation ist das halbe Leben

Solly und seine Familie kehren zurück nach Kaunas, dort müssen sie in einem Ghetto leben. Organisationstalent ist für das Überleben besonders wichtig, denn im Ghetto heißt es: Es gibt zu wenig Essen, um zu leben, aber genug Essen, um nicht zu sterben. Selektion ist an der Tagesordnung. Von anfangs 28000 Juden bleiben schließlich 2000. „Wir kennen diese Zahlen, aber wir können sie nicht fassen!“, erzählte uns Jakob Odinius, der sich im Namen des Freundes Solly Ganor auf den Weg machte, um dessen Lebensgeschichte weiterzutragen. Trotz des Grauens hätten sich die Menschen in beeindruckender Weise immer wieder gesagt: „ Die Hoffnung stirbt zuletzt.“

Wie er alles verlor, ihm aber sein Leben blieb

Ein schrecklicher Originalfilm aus einem KZ-Lager, der zeigt, wie Juden weggeschleppt wurden, abgemagert und krank, versetzt uns Zuhörer alle in eine Schockstarre. Doch kurz danach sagt uns Jakob Odinius: „Wenn man nicht ab und zu lachte, war ein Überleben unmöglich.“ Und schließlich überlebte Solly, der alles verlor. Seine Schwester und seine Mutter starben in einem Frauenlager, sein Bruder wurde bei einem Aufstand ermordet und sein Vater starb bei dem Todesmarsch nach Oberbayern. Solly überlebte nur, weil er vergessen wurde. Er hatte wieder Glück im Unglück und einen starken Lebenswillen und nur dadurch überstand er diese grauenvolle Zeit.

Nichts vergessen!

In seinem Schlusswort sagte Jakob Odinius, dass dies alles zwar ein Vermächtnis der Scham sei, der Dialog aber weitergeführt werden müsse und wir so viele Primärinformationen mitnehmen sollten wie möglich.

Identische Informationen anders dargebracht

Allerdings hat sich glücklicherweise die Art des Überbringens dieser Informationen verändert. Während früher unter den Worten „Ihr habt es nicht gemacht, aber zugelassen.“ Leichenberge zusammengetragen und angeschaut werden mussten, wird uns heute die vergangene Zeit in moderner, pädagogischer Form nicht minder nahe gebracht. (14/8.10.2012)

Marie Maichrzak und Oktavia Kuck sind Schülerinnen des 11. Jahrgangs.

 

Wir suchen euch

Wir suchen immer Autoren für das NGO-Onlinemagazin: Wenn du Spaß am Schreiben und Lesen hast, gerne mit anderen netten Leuten zusammenarbeitest oder ein bestimmtes Hobby hast, bist du bei uns richtig. Du kannst dich auch einfach erstmal in unseren E-Mail-Verteiler eintragen lassen oder uns ein Thema vorschlagen.
E-Mail: redaktion@neuesgymnasium.de

 

Terminkalender

16. Juni

Entlassung der Abiturienten
11:00

17. Juni

Abiball
20:00 Weser-Ems-Halle

19. Juni

Sommerpromenade
18:00

21. Juni

Zeugnisausgabe
9:45

22. Juni - 2. August

Sommerferien

--------------------------------------

> Kulturkalender

Infoheft

NG_elternbrief_icon

Ausgabe Februar 2017

Handyregelung

icon_handyregelung 

Cafeteria

komm-ins-team 

NWZ Jobbörse

Vorlage_position_rechts_nwz

Studienwahl

Studienfach eingeben:
Erweiterte Suche
 

Stipendien

logo_mystipendium

 Home